Mein Weg im Rauhen Haus

Bernadette

Transparent, klar in der Kommunikation und einfach ein echter Sympathiemensch: Das ist Bernadette. Sie arbeitet mit Menschen mit Behinderung in unserem Stiftungsbereich Teilhabe mit Assistenz (TmA). Ihr Job: Teamleiterin im Bereich Wohnen am Kattendorfer Hof in Schleswig-Holstein.

Bernadettes Werdegang

Vor dem Rauhen Haus

Ursprünglich ist Bernadette gelernte Raumausstatterin und studierte Möbeldesignerin. Viele Jahre arbeitete sie für ein großes dänisches Möbelunternehmen, plante und eröffnete Filialen in ganz Deutschland und war später auch in der Revision tätig.

Mit 40 Jahren entschied sie sich dann nochmal für etwas ganz Neues und ließ sich in Heidelberg zur Arbeitserzieherin ausbilden.

18 Jahre arbeitete Bernadette bei der Lebenshilfe im Kreis Pinneberg, baute Wohnangebote mit auf und übernahm schnell Verantwortung als Führungskraft. Besonders wichtig war ihr dabei immer der direkte Austausch mit Menschen, eine ehrliche Kommunikation und die Zusammenarbeit auf Augenhöhe.

Nach vielen Jahren entstand der Wunsch nach Veränderung und Bernadette bewarb sich initiativ beim Rauhen Haus.

Heute, nach knapp einem Jahr in unserer Stiftung, schätzt Bernadette vor allem den starken Zusammenhalt in Südholstein. Besonders der enge Austausch mit den anderen Teamleitungen, die gegenseitige Unterstützung sowie das große Engagement bedeuten ihr viel. Genau dieses Teamgefühl, sagt sie, mache für sie den Unterschied.

Seelsorgerin, Dozentin und mehr

Utes Arbeit

Als Seelsorgerin ist Ute für Mitarbeitende, Klient*innen und Angehörige stets Ansprechperson für emotionale Themen – für alle und in allen Stiftungsbereichen! Dabei ist Diskretion super wichtig.

Im Pflege-Haus Weinberg hält sie Andachten und hat dabei einen Fokus auf ältere Menschen. Darüber hat sie sogar ein Buch geschrieben.

Zusätzlich bietet sie Fortbildungen an. Dabei ist sie in ihrer Themenwahl frei und kann entscheiden, was für die Stiftung wichtig ist. So gibt es zum Beispiel eine Resilienz-Fortbildung, in der auch Musik zum Einsatz kommt. Trauer- und Sterbebegleitungen gehören ebenfalls zu den Schwerpunkten.

Zwei Mal im Jahr finden außerdem Oasentage statt. An einem schönen Ort können sich Mitarbeitende gemeinsam Zeit für sich nehmen und Körper, Geist und Sinn anregen und Kräfte sammeln.


An der Hochschule ist sie darüber hinaus als Dozentin für Seelsorge tätig. Zu den Seminaren gehört auch ein Praktikumsangebot, bei dem Studierende im Haus Weinberg Erfahrungen in der Seelsorge sammeln können.

Die Musik als langjähriger Begleiter

Utes Freizeit

Neben diesen vielen Tätigkeiten macht sie aktiv Musik, spielt Flöte, Piccoloflöte und Saxophon. Am liebsten in dem Publikumsorchester der Elbphilharmonie oder in der Big Band! Ihre musikalischen Fähigkeiten bringt sie außerdem gern bei Veranstaltungen und Angeboten im Rauhen Haus ein. Vielleicht habt ihr sie ja auch schon mal spielen gehört?